Die häufigsten Fragen ….

Der Carport (überdachter Pkw-Einstellplatz)

Diese Fragen werden uns am häufigsten zum Thema Carport gestellt:

1. Grundsatzfragen

1.1 Brauche ich für einen Carport eine Baugenehmigung ?

1.2 Wann stellt man eine Bau-Voranfrage, wann einen Bauantrag, wann verfasst man ein Bauanzeige?

1.3 Welche Unterlagen benötige ich für den Bauantrag?

1.4 Muß ich mich um den Bauantrag selbst kümmern oder kann mir diese Arbeit von Ihnen abgenommen werden?

1.5 Welche Größe muß ein Carport haben, damit zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz finden und wie lang sollten die Einstellplätze sein?

1.6 Welche Durchfahrtshöhe sollte ein Carport haben?

 

2. Spezielle Fragen:

2.1 Welche Holzart ist für mich geeignet? Kiefer, Fichte-Leimholz oder Douglasie?

2.2 Welche Bedachungsform soll ich wählen?

2.3 Welches Bedachungsmaterial bzw. welche Art der Bedachung soll ich wählen ?

2.4 Welche Form und Art der Dachverblendung empfehlen Sie uns?

 

Antworten auf Ihre Fragen !

1.1 Brauche ich für einen Carport eine Baugenehmigung ?

In Niedersachsen liegt die Grenze für Carports ohne Genehmigung bei 30 m².

Beispiel: Ein Carport für einen Pkw, B x L= 5,0 x 5,0 m, hat 25 m² Grundfläche und ist damit genehmigungsfrei. Dennoch müssen die Vorschriften der Bauordnung ( Grenzabstände ) etc. eingehalten werden. Hierüber informiert Sie Ihr zuständiges Bauamt oder ein Architekt. In anderen Bundesländern weichen die Vorschriften teilweise von denen aus Niedersachsen ab. Im Zweifelsfall empfehlen wir eine persönliche formlose Anfrage bei Ihrem Bauamt (siehe 1.2)

1.2 Wann stellt man eine Bau-Voranfrage, wann einen Bauantrag, wann verfasst man ein Bauanzeige?

Eine Bau-Voranfrage ist eine formlose Anfrage bei Ihrem zuständigen Bauamt. Sie sollte schriftlich oder persönlich an das Bauamt gerichtet werden. Durch die Bau-Voranfrage erfahren Sie, ob grundsätzlich der Bau eines Carports genehmigt werden kann. Sollte ein solches Bauvorhaben nicht genehmigungsfähig sein, so können Sie sich weitere zeitaufwändige Bemühungen ersparen. Zur Bau-Voranfrage sollten Sie einen gültigen Lageplan (Katasteramt) beim Bauamt vorzeigen, in dem Sie möglichst maßstabgerecht den geplanten Carport als Rechteck einzeichnen. So wird dem Bauamt deutlich, wo genau Sie das Bauwerk errichten möchten. Auch das Bauamt verfügt über sämtliche Lagepläne Ihrer Gemeinde. Ein freundlicher Mitarbeiter wird Ihnen sicher auch gern den eigenen Lageplan vorlegen, um Sie dort Ihre Wünsche erklären zu lassen. So können Sie die Kosten beim Katasteramt sparen.

Der Bauantrag kann, nach positivem Bescheid der Bau-Voranfrage, gestellt werden. Er ist erforderlich, wenn der Carport größer als 30 m² werden soll und es für Ihre Wohnsiedlung keinen aktuellen gültigen Bebauungsplan mehr gibt. Bei vorhandenem gültigen Bebauungsplan (Neubaugebiete), ist eine Bauanzeige ausreichend. Mit einer Bauanzeige teilen Sie dem Bauamt lediglich mit, dass Sie einen Carport errichten wollen oder errichtet haben. Der Vorteil: Sie können sofort mit der Baumaßnahme beginnen. Bei Notwendigkeit eines Bauantrages sind Sie verpflichtet, vor Baubeginn (erster Spatenstich) die Genehmigung abzuwarten. Dieser Vorgang dauert in der Regel ca. 2-4 Wochen. 

 

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1.3 Welche Unterlagen benötige ich für den Bauantrag?

Eine Statikberechnung, die Sie kostenlos von uns erhalten.

Zeichnungen in 3 Ansichten (kostenlos für Standard-Carports) kostenlos für Sondercarports bei Montage der Fundamente durch Krech-Zäune GmbH.

Baubeschreibung

Übersichtsplan und amtl. beglaubigten Lageplan vom Katasteramt

Formular für Bauantrag oder Bauanzeige vom Bauamt

Unterschriften eines Entwurfsverfassers erhalten Sie von einem Architekten.

1.4 Muss ich mich um den Bauantrag selbst kümmern oder kann mir diese Arbeit von Ihnen abgenommen werden?

Wir bieten Ihnen einen Bauantrags-Service an. Sie erhalten alle Zeichnungen, Formulare fertig ausgefüllt einschl. der Unterschrift des Architekten (Entwurfsverfasser), Statiken, Baubeschreibung für 298,-- € von Krech-Zäune GmbH

Wenn wir für Sie den Bauantrags-Service übersehmen, benötigen wir von Ihnen, benötigen wir von Ihnen:

A : Einen amtl. beglaubigten Lageplan (3-fach)

B:  Übersichtsplan M:1/5000

C. Auf einer Kopie des Lageplanes sollte der Umriss des Carports im Maßstab eingezeichnet sein. Auch sollten die Entfernungen zu den Grundstücksgrenzen und zu anderen Baukörpern eingetragen sein. Die Bemaßung bitte von der Dachkante des geplanten Carports und nicht von den Pfosten vornehmen. Gern sind wir Ihnen dabei behilflich.

D. Einen Bebauungsplan für Ihr Grundstück (sofern ein solcher Plan existiert)

Wir treffen nun alle Vorbereitungen. Sie brauchen später nur die Unterlagen als Bauherr zu unterzeichnen und beim Bauamt einzureichen.

1.5 Welche Größe muss ein Carport haben, damit zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz finden und wie lang sollten die Einstellplätze sein?

Ein Pkw. hat eine Breite von ca. 160-175 cm + min. 50 cm Platz für den Ausstieg des Fahrers = Mindestbreite für ein Doppelcarport 450 cm

Ein Einzelcarport sollte mind. 250 cm breit sein. Der Standard liegt bei 279 cm

Einen komfortablen Platz bietet ein Doppelcarport, wenn der Abstand zwischen den äußeren Pfosten größer als 570 cm ist. Wir nennen diese Breite auch die Durchfahrtsbreite. Ein Dachüberstand ist empfehlenswert. Die Dachbreite errechnet sich aus Durchfahrtbreite + 2 x Pfostenstärke + Dachüberstand.

1.6 Welche Durchfahrtshöhe sollte ein Carport haben?

Die Höhe sollte 200 cm nicht unterschreiten. Unsere Carports werden in einer Durchfahrtshöhe von 220 cm geplant. Auf Wunsch erhalten Sie längere Pfosten für eine gewünschte größere Höhe. (Beispiel Wohnmobiel)

 

2. Spezielle Fragen:

2.1 Welche Holzart ist für mich geeignet? Kiefer, Fichte, Fichte-Leimholz (BSH) oder Douglasie

Die Kiefer ist am preiswertesten. Sie lässt sich sehr gut imprägnieren, saugt aber beim Streichen auch sehr viel Lasur auf. Der Farbanstrich ist daher 2-3 mal teurer als bei anderen Hölzern (Folgekosten). Sie bekommt beim Nachtrocknen oft sehr starke Trockenrisse. Wenn Sie diese Eigenschaft als störtend empfinden, sollten Sie keine Kiefer verwenden.

Die nordische Fichte wird bei uns als Leimschichtholz verwendet und ist ebenfalls getrocknet. Durch die Verleimung ist es formstabiler als die anderen vorher genannten Hölzer. Wer über viele Jahre hinweg die Gefahr der Rissbildung und des Verdrehens bei Pfosten und Bindern verringern will und/oder sein Carport eventuell weiß lackieren möchte, sollte sich für die Ausführung Fichte Leimholz entscheiden. (siehe auch Seite Materialkompass) Leimschichtholz ist hochwertiger. Die Rissbildung ist deutlich geringer als bei der einstieligen Kiefer. Bei späterem Farbanstrich mit einer offenporigen Imprägnierlasur wird erheblich weniger Lasur benötigt als bei der Kiefer.

Douglasie wird bei uns als Kreuzholz, die Pfosten als DUO-Leimschichtholz verwendet. Sie hat eine besonders schöne Holzmaserung und ist genau wie das beliebte Lärchenholz von Natur aus sehr widerstandsfähig, wodurch eine Kesseldruckimprägnierung nicht benötigt wird. Die Douglasie sollte möglichst schnell nach dem Einbau mit einer UV-beständigen Lasur gestrichen werden, da sie sonst sehr schnell ausbleicht und grau wird. Geeignete Lasuren halten wir in vielen Farbtönen für Sie bereit. Jeder, der beabsichtigt sein Carport mit einer hellen Lasur z.B. Farbton kiefer oder eiche hell zu behandeln, ist mit einem Carport aus Douglasie bestens bedient, weil anders als bei den v.g. kesseldruckimprägnierten Hölzern, nicht von vornherein eine grüne Imprägnierfarbe vorhanden ist. Alle Douglasienhölzer werden künstlich auf 18-20 % Restfeuchtigkeit herunter getrocknet.

2.2 Welche Bedachungsform soll ich wählen?

Die Form der Bedachung ist Geschmacksache, jedoch richtet sie sich nach den örtlichen Gegebenheiten und den Bauvorschriften.

Es gibt Flachdächer mit keinem oder wenig Gefälle, Pultdächer mit leichtem oder starkem Gefälle zu einer Seite. Satteldächer mit starker Neigung zu zwei Seiten und Walmdächer mit Gefälle zu mehreren Seiten. Am häufigsten werden Carports mit Flachdach oder Satteldach gebaut!


 Über alle anderen wichtigen Fragen informieren wir Sie gern persönlich in unserer Musterausstellung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

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